Musikmeldungen
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Freitag, 25. August 2017, 00:00 Uhr

Die drei Alben der Woche

Empfohlen von MusikBlog.de

Die Kollegen vom MusikBlog.de haben immer einen Überblick über die neuesten Scheiben im Plattenregal. Et voilà, hier kommt das Drei-Gänge-Menü für diese Woche.

Queens of the Stone Age - Villains[...] um allzu berechenbare Kontinuitäten zu vermeiden, die Herr Homme offenbar fürchtet wie der Teufel das Weihwasser, ist Villains mit einem Paukenschlag besetzt: Mark Ronson als Co-Produzent.

Der Mainstream-Meister, der Bruno Mars zum Schotter brachte und Amy Winehouse retro klingen ließ, hinterlässt aber kaum merkliche Spuren. Selbst beim Produzieren behält Homme die Chef-Mütze auf, wie eh und je. Wer sich mit der Diskographie dieser Band genauer auskennt und soundtechnisch Aufnahmestile im Rock zu differenzieren vermag, der weiß: Homme liebt die Veränderung. Dass Villains also einen derben 80‘s-Sound-Touch hat, ist nur vordergründig eine Leistung des Star-Producers.

Ansonsten bleibt ein QOTSA-Album ein QOTSA-Album. Harte Musik, die gleichzeitig sexy ist. Repetitive Riff-Rock-Rhythmen zelebrieren sich selbst soghaft und paaren sich mit ekstatischen Synthie-Eruptionen. Mehr...



Ghostpoet – Dark Days + Canapés
Dark Days + Canapés ist bereits die vierte Platte von Obaro Ejimiwe – besser bekannt unter seinem vielsagenden Künstlernamen Ghostpoet – und klingt im Vergleich zu seinen Vorgängern wesentlich düsterer.

Diesen finsteren Eindruck bestärken auch Titel wie „Many Moods At Midnight“ oder „Trouble + Me“ [...]. Und nein, nicht im Sinne von Twilight oder den Vampirschwestern, sondern eher so in Richtung True Blood – dunkel, unheilvoll und ein bisschen dreckig.

Wie es sich bereits bei seinem letzten Album Shedding Skin angedeutet hat, setzt Ghostpoet auch bei Dark Days + Canapés auf jede Menge Gitarren. Hinzu kommen wohl dosierte Synthies, leichte Klaviernoten und ein für den Beat verantwortliches Schlagzeug. Mehr...



Susanne Sundfør - Music For People In Trouble
Es ist bereits das siebte Album der Norwegerin und wird von vielen Seiten als ihr bis dato persönlichstes Werk gehandelt. Seinen Ursprung hat es in Sundførs transkontinentaler Reise, die sie von Nordkorea bis hin zum Amazonas führte. Dabei war sie nicht nur auf der Suche nach Kraft und innerer Balance, sondern machte es sich auch zur Aufgabe, die zahlreichen Kontraste – seien es politische, kulturelle oder andere  – genau wahrzunehmen.

Auf der Platte wechseln sich Songs ab, die mal der eigenen Innenwelt und Gefühlen, mal der Umwelt gewidmet sind. Der Titel „Undercover“ ist zum Beispiel eine idealtypische Herzschmerz-Ballade. Mehr...



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